Afro-Cuban Jazz ist die früheste Form des Latin Jazz. Er mischt afro-kubanische Clave-basierte Rhythmen mit Jazz-Harmonien und Improvisationstechniken. Afro-Cuban Jazz entstand zuerst in den frühen 1940er Jahren mit den kubanischen Musikern Mario Bauzá und Frank Grillo „Machito“ in der Band Machito and his Afro-Cubans, die in New York City ansässig war. 1947 brachten die Kollaborationen des Bebop-Innovators Dizzy Gillespie mit dem kubanischen Perkussionisten Chano Pozo afro-kubanische Rhythmen und Instrumente, insbesondere die Tumbadora und den Bongo, in die Jazz-Szene der Ostküste. Frühe Kombinationen von Jazz mit kubanischer Musik, wie Dizzy's und Pozo's „Manteca“ und Charlie Parker's und Machito's „Mangó Mangüé“, wurden gemeinhin als „Cubop“ bezeichnet, kurz für Cuban Bebop.[1] In seinen ersten Jahrzehnten war die Afro-Cuban Jazz-Bewegung in den Vereinigten Staaten stärker als in Kuba selbst.[2] In den frühen 1970er Jahren brachten die Orquesta Cubana de Música Moderna und später Irakere Afro-Cuban Jazz in die kubanische Musikszene und beeinflussten neue Stile wie Songo.